Keine Energie für Yoga? Warum 5 Minuten trotzdem einen Unterschied machen können.
Du weißt, dass dir Yoga eigentlich guttut.
Du hast vielleicht sogar eine Matte zuhause.
Vielleicht auch ein hübsches Yogakissen, eine Decke und ungefähr sieben verschiedene Leggings.
Aber heute?
Keine Chance.
Du bist einfach zu müde.
Und genau deshalb liegt die Matte seit drei Wochen unbenutzt in der Ecke.
Yoga darf kleiner werden
Ich glaube, wir haben uns daran gewöhnt, dass Yoga immer nach „richtiger Yogastunde“ aussehen muss.
Matte ausrollen.
Umziehen.
60 Minuten Zeit haben.
Übungen machen.
Am besten noch meditieren.
Und danach entspannt und erleuchtet aus dem Raum schweben.
Ganz ehrlich?
Für viele Frauen mit einem vollen Alltag funktioniert das einfach nicht.
Und das bedeutet nicht, dass Yoga nichts für sie ist.
Vielleicht muss Yoga einfach alltagstauglicher werden.
Fünf Minuten sind keine schlechte Version von einer Stunde
Wenn du erschöpft bist, können fünf Minuten genau das sein, was gerade machbar ist.
Eine kleine Bewegung.
Ein paar bewusste Atemzüge.
Schultern bewegen.
Den Rücken spüren.
Die Füße auf dem Boden wahrnehmen.
Eine Position einnehmen, in der dein Körper für einen Moment nichts leisten muss.
Das klingt unspektakulär.
Und genau das mag ich daran.
Denn eine Praxis, die du tatsächlich machst, ist wertvoller als die perfekte Praxis, die du ständig verschiebst.
Hör auf deinen Körper – nicht auf deinen inneren Stundenplan
Vielleicht ist heute gar keine aktive Yogapraxis dran.
Vielleicht möchtest du dich bewegen.
Vielleicht möchtest du dich hinlegen.
Vielleicht braucht dein Körper etwas Sanftes.
Vielleicht brauchst du erst einmal nur einen Moment, um überhaupt zu merken, wie du dich fühlst.
Das ist für mich der somatische Ansatz:
Nicht blind einen Plan abarbeiten.
Sondern wahrnehmen und darauf reagieren.
Probier es heute einmal aus
Stell dich hin.
Beide Füße auf den Boden.
Lass die Knie locker.
Spüre dein Gewicht.
Dann bewege deine Schultern langsam nach hinten und vorne.
Nicht besonders groß.
Nicht besonders schön.
Einfach so, wie es gerade angenehm ist.
Danach streck dich einmal nach oben.
Und dann lass die Arme wieder sinken.
Spüre kurz nach.
Ist etwas anders als vorher?
Vielleicht nur ein kleines bisschen.
Vielleicht auch gar nicht.
Auch das ist eine Information.
Du musst aus fünf Minuten keine Transformation machen.
Gerade wenn du erschöpft bist
Wenn dein Akku leer ist, brauchst du nicht noch eine weitere Aufgabe, die du „erledigen“ musst.
Du brauchst möglicherweise weniger Druck.
Weniger „Ich sollte“.
Und mehr:
„Was tut mir gerade gut?“
Genau dafür habe ich auch meinen SOS Guide – Wenn dein Akku leer ist entwickelt.
Die sechs kurzen Audios dauern jeweils nur wenige Minuten und sind dafür gedacht, dass du sie auch dann nutzen kannst, wenn du gerade keine Energie für eine komplette Yogapraxis hast.
Auf dem Sofa.
Im Bett.
Im Büro.
Unterwegs.
Oder einfach irgendwo zwischen zwei Terminen.
Zum SOS Guide - Wenn dein Akku leer ist
Denn vielleicht brauchst du heute keine Stunde Yoga.
Vielleicht brauchst du fünf Minuten, in denen du wieder bemerkst:
Da bin ich.
Und mein Körper ist auch noch da.
